Eisenmangel Ayurveda

Eisenmangel aus ayurvedischer Sicht

Im Ayurveda unterscheidet man verschiedene Formen des Eisenmangels. Die hektische und kompetitive Lebensweise der westlichen Welt belastet sehr stark das Nervensystem und bringt Vata und Pitta aus dem Gleichgewicht. Diese Ungleichgewichte stören die Aufnahme und Verstoffwechselung von Eisen; zudem werden Spurenelemente, insbesondere wenn Pitta erhöht ist, zu schnell abgebaut.
Aus ayurvedischer Sicht herrscht im Westen ein Eisenmangel aufgrund von Vata-Pitta bzw. Pitta-Vata Ungleichgewichten vor. Die Zusammensetzung des ayurvedischen Eisen-Rasayana ist auf diese Ungleichgewichte abgestimmt, daher kann das Eisen gut aufgenommen werden und das Präparat ist allgemein gut verträglich.
Im Ayurveda werden sehr häufig verschieden Pflanzenzubereitungen miteinander kombiniert, um die Wirkungen zu verbessern oder zu verstärken. Im Fall von Eisenmangel kann ein Amalaki Konzentrat (es enthält das aufnahmefördernde Vitamin C und beruhigt zudem das Pitta im Verdauungstrakt) oder der Rosinen-Kräuterwein (Sanskrit: Draksha Arishta) die Eisenaufnahme im Darm unterstützen, so dass das Eisen sowohl aus dem Eisen-Rasayana wie auch aus der Nahrung besser aufgenommen werden kann.