Eisenreiche Ernährung

Ernährung

Eisen wird über die Nahrung dem Organismus zugeführt. Eisen liegt in pflanzlichen Nahrungsmitteln sowie in Milch und Milchprodukten in dreiwertiger Form, als sogenanntes Non-Hämeisen, in Fleisch und Innereien als zweiwertiges, sogenanntes Häm-Eisen vor.
Zweiwertiges Eisen kann direkt im Darm aufgenommen werden. Dreiwertiges Eisen hingegen muss zunächst zu zweiwertigem Eisen reduziert werden. Zudem kann die Aufnahme dieses Eisens durch bestimmte Stoffe gehemmt werden, da diese Stoffe das dreiwertige Eisen im Darm binden. Zu diesen Stoffen zählen Polyphenole wie sie in Schwarztee oder Kaffee vorkommen sowie Tannine in Schwarztee. D.h., man sollte darauf achten, weder eisenreiche Nahrungsmittel noch Eisenpräparate zusammen mit Kaffee und Tee einzunehmen.
Aber auch die Phytinsäure in Getreiden insbesondere in Vollkornprodukten hemmt die Aufnahme von Eisen. Wie die Lebensmitteltabelle zeigt, enthalten Vollkornprodukte und Kleie viel Eisen. Sie enthalten jedoch auch gleichzeitig viel Phytinsäure, die dieses Eisen wieder bindet. Daher sollten bei Eisenmangel nicht zu viele Vollkornprodukte gegessen werden, da so auch das Eisen der anderen Lebensmittel gebunden wird, was somit für den Körper nicht mehr zu verwerten ist.
Nehmen Sie zu Mahlzeiten, die Getreide enthalten, zusätzlich Lebensmittel oder Präparate, wie z.B. Amalaki Konzentrat, ein, die Vitamin C enthalten, da Vitamin C die Aufnahme von Eisen fördert. Grüner Spargel ist unter diesem Gesichtspunkt ein ideales Lebensmittel, da er sowohl viel Eisen wie auch reichlich Vitamin C (plus andere wichtige Vitamine und Mineralien) enthält.